Interview mit starken Frauen, Petra, Fotografin aus München
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Starke Frauen wie Du und ich – Petra, Mama / Fotografin / Stuntfrau

Starke Frauen wie Du und ich – Petra, Mama / Fotografin / Stuntfrau

Im Interview mit Petra…

Wir sind tolle Frauen und Jede von uns macht einen großartigen Job im Beruf, im Alltag, als Mami und als Frau. Ich interviewe ja schon seit ein paar Wochen tolle Frauen, um sie zu fragen wie sie ihre Auszeiten gestalten, welche Sportarten sie mögen und vieles mehr. Heute freue ich mich auf  Petra. Mein “Erstkontakt” war über ein Foto, ein Foto einer märchenhaften Fotostrecke– im wahrsten Sinne des Wortes- Rotkäppchen & der böse Wolf. Es war wie Magie, mich haben diese Bilder und die Idee dahinter so gefangen, dass ich die Fotografin einfach kennenlernen musste.

Gesagt- Getan. Wie es der Zufall wollte, wohnt sie 2 Orte weiter und so adoptierte ich sie gleich mal in mein Herz. Schau Dir unbedingt ihre Arbeiten einmal an und jetzt geht`s los:

Hallo zusammen, und Dankeschön, liebe Kirstin, dass Du mich für Deinen tollen Blog
befragst.

Ich bin Petra Fritzi Hennemann und von Beruf Fotografin. Vor über 14 Jahren habe ich
mich selbständig gemacht und bin nach wie vor mit viel Herzblut dabei. Ich komme aus
dem People- und Lifestyle-Bereich und fotografiere auch sehr gerne besondere
Businessportraits. Doch seit vielen Jahren bin ich überwiegend als Hochzeitsfotografin
unterwegs und begleite Brautpaare an Ihrem schönen Fest.
Meine andere Leidenschaft gilt dem Sport: Bis zu meinem Abitur war ich
Leistungssportlerin – Judokämpferin in der Bundesliga. Auch als ich damals als
Fotografin in die Selbständigkeit ging, ließ ich mich nebenher zur Aerobic- und
Fitnesstrainerin ausbilden und arbeitete dann bis vor etwa 9 Jahren in beiden Berufen.
Die Liebe zum Sport habe ich jedoch nie verloren, habe nach wie vor immer gesportelt.
Und durch einen schönen Zufall bin ich seit gut einem Jahr hin und wieder als Stuntfrau
und Sport- / Kinder-Double bei Filmen und Fernseh-Produktionen tätig.

Foto-Credit: Nadine Gufler, München

Wie schaffst Du es Familie, Job und Deine eigenen kleinen Auszeiten unter einen Hut zu bekommen?

Da ist ehrlich gesagt sehr viel Jonglieren und Koordinieren notwendig. Während mein
Kind in der Schule ist, fotografiere ich kurze Aufträge, suche Fotos aus, bearbeite Bilder,
habe Kundengespräche – aber treffe mich auch (viel zu selten!) mit Freunden, die mal
untertags Zeit haben. Gassi gehen mit meinem Hund nutze ich zum Durchatmen, Joggen
oder Telefonieren. Die Sonntage gehören Familie und Freunden. Im Winter an den
Hochzeitstag-freien Wochenenden, kann ich mir etwas mehr Zeit für mich selbst nehmen
und genieße das auch. Oftmals gehe in dann in die Berge zum Snowboarden.

Stichwort: Body-Balance was bedeutet dies für Dich und wie setzt Du dies für Dich persönlich um?

Body-Balance bedeutet für mich im Einklang mit sich selbst zu sein.
Ich bin mir bewußt, dass meine Balance ausgeglichener sein könnte. Ich bewege mich
zwar schon berufsbedingt unglaublich viel, doch könnte mir auch ein bißchen mehr Ruhe
und Entspannung gut tun. Ich achte darauf, mich gesund und ausgewogen zu ernähren,
aber wenn mich ein Snickers-Eis anlacht, sage ich auch nicht Nein 🙂
Welche Sportart magst Du und warum?

Bewegung in jeglicher Form liebe ich. Snowboarden oder generell ein Brett unter den
Füßen zu haben finde ich großartig. Das kraftvolle und gleichzeitig leichte Gleiten fühlt
sich einfach gut an. Manchmal wird man ein bißchen blöde angeschaut, wenn man mit 40
Jahren noch mit dem Skateboard durch das Dorf düst. Aber das ist schon ok 😉
Ich gehe auch gern im Sommer in die Berge oder versuche mich neuerdings in Parcours.
Für diese Sportarten braucht man kein Equipment, und man kann draußen an der frischen
Luft sein.

Und wenn ich einen Einsatz beim Film habe, macht es mir auch tierisch Spaß, nach
Drehbuch zu trainieren oder meine Kampfsporterfahrung hervorzuholen und
Choreografien für die Schauspieler oder mich selbst auszutüfteln. (Und ja, die Prügeleien
und Verfolgungsjagden im Fernsehen sind vorher genau koordiniert worden 🙂

 Mama sein und Sport – geht dies für Dich zusammen?

Im Babyalter kann man prima das Kind beim Sporteln dabei haben. Ob beim Joggen im
Buggy oder auf der Matte beim Pilates. Wenn sie dann etwas größer und mobiler werden,
finde ich es etwas schwieriger, passende Sportarten zu finden, wo Mama konzentriert ihre
Übungen machen kann.
Jetzt, wo mein Kind schon recht groß ist, können wir auch toll zusammen Sport treiben.
Das macht Spaß und es verbindet uns.

Schwache Momente haben wir ja alle mal 😉 bei was wirst Du schwach? Süß oder
Herzhaft?

Ich stehe total auf süße Sachen.

Bitte ergänze: Der perfekte Tag für mich ist…

Sport machen allein oder zusammen oder mit Freunden und Familie etwas unternehmen.

Kurz und knackig:

Duschen oder baden? Duschen
Laufband oder Joggen? Joggen
Frühling oder Sommer? Herbst
Smoothie oder Kaffee? Smoothie
Cardio oder Bauch/ Beine/ Po? Beides in gleichem Maße


Liebe Petra, ich danke Dir sehr für Deine Zeit.♥ Kirstin

Foto-Credit: Petra Fritzi Hennemann, München

 


Wie hat Dir das Interview gefallen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Deine

Deine Kirstin Dordan

 

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