Zuckerersatz Alternativen für eine gesunde Ernährung
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Zucker oder Zuckerersatz – Das ist hier die Frage.

Zucker oder Zuckerersatz – Das ist hier die Frage.

Muss ich Zucker streichen?

Zucker, ein Begriff der Vielen heute Fragezeichen in die Gedankenblase streut. Warum eigentlich? Zucker wurde früher ganz selbstverständlich in den Kaffee gelöffelt oder über die reifen Erdbeeren im Sommer gestreut. Naschkram mal noch gar nicht eingerechnet. Man hat sich gar keine Gedanken darüber gemacht, wieviel und wie oft Zucker konsumiert werden darf oder ? Das war aber eben Früher und was ist nun Heute anderes?

Heute wissen wir: zuviel Zucker ist ungesund, da beißt die Maus keinen Faden ab. Laut Weltgesundheitsorganisation sind für einen Erwachsenen etwa 6 bis 10 Teelöffel pro Tag im Normalbereich. In Deutschland werden jedoch pro Kopf im Monat etwa schätzungsweise drei Kilo Zucker verzehrt- oft versteckt in Backwaren, Getränken und anderen Lebensmitteln. Grundsätzlich sind wir dem Zucker so oder so täglich unbewusst ausgeliefert, denn nicht nur in der Zuckerdose oder der Tafel Schokolade steckt Zucker. In vielen Lebensmitteln die wir täglich konsumieren, steckt Zucker- oft versteckter Zucker. Schau Dir doch einfach mal die Rückseite Deiner Produkte an, die Du in den Einkaufswagen legst, Du wirst staunen wieviel Zucker teilweise in ganz normalen Lebensmitteln wie z.B. Ketchup steckt.

Doch kommen wir nun zu Alternativen zum weißen Kristallzucker. Das steigende Gesundheitsbewußtsein und die heutigen Fakten über Zucker haben einen regelrechten Boom ausgelöst, was Zucker-Alternativen betrifft. Hier nun eine kleine Alternativ-Auswahl:


Was gibt es denn für Alternativen?


 

 

// Süssstoff // Es gibt sie als Tabletten oder in flüssiger Konsistenz in der Flasche. // Basis //: Natriumcyclamat und Saccharin, ein synthetischer Süssstoff kann 1:1 verwendet werden. Kann bei hohem Verzehr abführend wirken.


 

 

// Zuckerersatz- Xylit // eine zuckerähnliche Konsistenz // Basis// Xylit- ein natürliches Süßungsmittel, kann 1:1 verwendet werden und soll zahnschonend sein. Kann bei hohem Verzehr abführend wirken.


 

 

// Zuckerersatz – Erythrit // Gibt es als Zucker- oder Puderzucker-Ersatz. // Basis // Erythrit- ein Zuckeralkohol, der in geringen Mengen natürlich vorkommt, zum Beispiel in Weintrauben. Hergestellt wird es durch Fermentation von Glucose. Süsskraft: 75% im Vergleich zu 100% Kristallzucker. Kann bei hohem Verzehr abführend wirken.

Dies sind natürlich nur ein paar wenige Alternativen zu hellem Kristallzucker. Übrigens: ob hell oder dunkel spielt keine Rolle, der braune Zucker ist nicht gesünder nur weil er Braun ist.

Weitere Alternativen sind Stevia, Sirupe wie aus Kokosblüten, Agave, Reis oder Ahorn. Honig zählt außerdem zu den Alternativen ebenso wie Datteln als natürliche Fruchtzucker-Variante.


Zusammenfassung:


Ich persönlich verbanne Zucker nicht komplett von meinem Speiseplan, dafür liebe ich Gummibären zu sehr :). Ich achte aber darauf, Zucker oft zu ersetzen. In meinem Beispiel im Kaffee durch Xylit oder Zimt, bei Süßspeisen mit Honig oder Ahornsirup- aber in Maßen. Auch bei Kuchen habe ich statt normalem Puderzucker als Glasur die Alternative aus Erythrit gewählt.

Grundsätzlich solltest Du Dir bewußt machen, dass zuviel Zucker einfach dem Körper und Zähnen schadet- aber das wissen wir ja alle. Versuche doch einfach ein wenig mehr den Zucker täglich im Auge zu behalten 😉 und an Stellen geschickt zu ersetzen und so einzusparen.


Erzähle doch mal, wie gestaltst Du Deinen täglichen Speiseplan? Mit oder ohne Zucker?


Ich freue mich sehr auf Deinen Kommentar.

Deine

Deine Kirstin Dordan

 

2 Comments
  • Lotta
    Posted at 16:57h, 20 Juni Antworten

    Hey Kirstin,

    lesenswerter Post! Das mit dem Zucker ist ja seit Low Carb-Diäten in aller Munde, auch wenn meiner Meinung nach zu wenig kritisch hinterfragt wird, inwiefern Zuckeralternativen wirklich Vorteile haben. Die Lebensmittelindustrie versucht uns natürlich einzureden, die Ersatzstoffe, wären besser, weil sie sich einfach teurer verkaufen lassen. (Klingt jetzt nach Verschwörungstheorie, ist aber leider so.) Meist sind sie nämlich keinen Deut gesünder, sondern stattdessen eher ein Gesundheitsrisiko.

    Ich persönlich habe weder Zucker noch Zuckersatz im Haushalt. Die Kohlenhydrate, die in Brot, Reis, Nudel o.ä. stecken, reichen in der Regel aus. Und selbst in Milch, Naturjoghurt (!) und Magerquark gibt es Zucker! Wenn ich etwas Süßes haben möchte, esse ich Obst, seltener auch mal ein Eis oder ein Stück Schokolade. Da ich so etwas ohnehin selten zu Hause habe, gibt es nicht allzu viele Zuckerfallen. Ich finde, man gewöhnt sich dran. Früher habe ich Kekse und allen möglichen Süßkram in mich reingestopft – heute brauch ich das gar nicht mehr! ;0)

    Beste Grüße,
    Lotta

    • Kirstin
      Posted at 10:40h, 23 Juni

      Liebe Lotta, vielen Dank für Dein feedback und interessanter Ansatz. Wie hast Du es geschafft Dich zu “entwöhnen”? Liebe Grüsse Kirstin

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