Starke Frauen wie Du und ich - Antje, Yoga Expertin - besportiii
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Starke Frauen wie Du und ich – Antje, Yoga Expertin

Starke Frauen wie Du und ich – Antje, Yoga Expertin

Im Interview mit Antje…

Diese neue Reihe in meinem Blog, lag mir sehr am Herzen. Wir jagen manchmal im Alltag einem Idealbild hinterher und denken, wir müssen noch mehr schaffen, schneller werden, weiter kommen. Wir sind starke Frauen und wir sind toll, Punkt. Ich sage und schreibe oft “Meine Hübsche” das mache ich, weil ich denke, Jede von uns ist hübsch und Jede von uns bringt andere Voraussetzungen mit und möchte verschiedenes erreichen und das ist auch gut so. Was Dein Weg ist, weiß ich nicht, vielleicht ist es dieser Weg Dein Weg

Heute freue ich mich auf Antje, Yogamami aus Überzeugung. Lies hier ihre Geschichte…

Liebe Antje, stelle Dich doch einmal vor.

Ich bin Antje, 33 und seit August letzten Jahres Mama. Nürnberg ist meine Heimatstadt – hier lebe und arbeite ich. Mein Grundberuf ist Diplom-Sozialpädgagogin – allerdings habe ich in den letzten Jahren die Arbeitszeit drastisch reduziert um mehr Zeit zu haben, für meine große Leidenschaft: YOGA.
Seit drei Jahren unterrichte ich Yoga – dabei biete ich verschiedene Stile an. Von Power Yoga bis sehr entspannendem, meditativem Yin Yoga ist da alles dabei. Selbstverständlich auch Yoga für Schwangere und Mamas. Nach einer Stunde Yogaunterricht fühle ich mich wie neu aufgeladen -egal wie hektisch es manchmal vorher war. Im Januar 2017 habe ich angefangen über Yoga in der Schwangerschaft, mit Baby und für die ganze Familie zu bloggen. Auf YOGAMAMI.BLOG findest Du alles was für Mamis auf und abseits der Matte interessant ist. Inspiration, Interviews, Persönliches, Tipps für Yogaübungen in der Schwangerschaft oder zum Fit werden nach der Geburt.

 

Wie sieht Deine Auszeit nur für Dich persönlich aus und wann kannst Du sie Dir am besten einrichten?

Meine Auszeit beginnt immer abends – wenn keine Yogastunde ansteht und der Kleine im Bett ist. Dann gehe ich in meinen Yogaraum auf die Matte und kann hier abschalten. Papa bewacht während dessen das Babyphone. Ich genieße es auch morgens am Wochenende joggen zu gehen. Nur ich und eine gute Playlist und der menschenleere Park. Danach muss ich aber auch immer noch eine Runde Yoga für Läufer machen – sonst fühl ich mich nicht ausgeglichen.

 

Stichwort: Body-Balance was bedeutet dies für Dich und wie setzt Du dies für Dich persönlich um?

Mein Körper ist in Balance wenn ich mich gesund und ausgeglichen ernähre und eine gute Balance zwischen Entspannung und Bewegung, bzw. Anspannung finde.
Ich lebe vegetarisch und koche saisonal und regional. Das ist schon mal eine gute Basis für die
gesunde Ernährung. Da Yoga ein wichtiger Teil meines Lebens ist, gibt es selten einen Tag „ohne“. Die Asana-Praxis besteht auch aus Anspannung und Entspannung, Kräftigung und fließenden Elementen: Ich kenne nichts, was so sehr aus-balancierend wirkt wie Yoga!

 

Welche Sportart magst Du und warum?

Ich liebe Yoga – aber bezeichne Yoga nicht als Sport. Sondern als (m)eine Lebensphilosophie.
Ich gehe gerne laufen und habe ich auch schon an kleineren Laufveranstaltungen beteiligt – ich bin aber Saisonläufer, im Winter gehe ich nur ungern vor die Tür. In der Schwangerschaft war ich „süchtig“ nach Bewegung im Wasser und nach der Geburt habe ich viel Pilates gemacht. Außerdem fahre ich noch Mountainbike – das kommt allerdings derzeit nur noch selten zum Einsatz. Grundsätzlich bewege ich mich einfach gerne und gucke immer, was mir gerade am besten passt.

Mama sein und Sport – geht dies für Dich zusammen?

Ohne Bewegung fühle ich mich unausgeglichen. Da muss mein Sohn einfach durch 😉
Wir haben einen Kinderwagen zum Joggen, ich nehme ihn mit zum Mama & Baby Yoga und auch zuhause muss er mir mal zugucken, wenn ich auf der Matte bin. Die Spaziergänge mit unserem Hund gestalte ich auch mal zackig – das ist auch für die Rückbildung nach der Geburt sehr gut gewesen. Klar, es ist nicht mehr soviel Zeit wie vorher da – aber meine Prioritäten sind da ganz klar gesetzt.

Bei besportiii geht es ja auch darum, sich langfristig wohl zu fühlen, etwas für sich zu tun und nicht innerhalb von 8 Wochen in eine bestimmte Größe zu passen oder sich einer Diät zu unterziehen –  was geht für Dich persönlich in die falsche Richtung wenn es um Ernährung und Fitness geht und warum?

Ich finde Extreme sind nie gut – sondern es muss alles auch praktizierbar bleiben, so dass es mir leicht fällt es im Alltag auch umzusetzen. Verbote funktionieren meist nicht langfristig, dass weiß man ja auch aus der Suchttherapie. Ich bin Freund von Natürlichkeit – wenn es um´s Essen geht oder um die Figur. Wenn mich jemand mit einem herzlichen Lachen begrüßt, dann gucke ich doch nicht mehr auf die Problemzonen, oder?

Schwache Momente haben wir ja alle mal 😉 bei was wirst Du schwach? Süß oder Herzhaft?

Ich brauche sehr viel dunkle Schokolade – sonst bin ich unausgeglichen.

Kurz und knackig:
Duschen oder baden? – Baden!!!
Laufband oder Joggen? – Joggen
Frühling oder Sommer? – Frühling
Smoothie oder Kaffee? – Kaffee
Cardio oder Bauch/ Beine/ Po? – Cardio

Liebe Antje, ich danke Dir sehr für Deine Zeit. ♥ Kirstin

Foto-Credit: Petra Fritzi Hennemann, München

 


Hat Dir das Interview gefallen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Deine

Deine Kirstin Dordan

 

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