Starke Frauen wie Du und ich - Kitty, Fotografin - besportiii
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Starke Frauen wie Du und ich – Kitty, Fotografin

Starke Frauen wie Du und ich – Kitty, Fotografin

Im Interview mit Kitty…

Diese neue Reihe in meinem Blog, lag mir sehr am Herzen. Wir jagen manchmal im Alltag einem Idealbild hinterher und denken, wir müssen noch mehr schaffen, schneller werden, weiter kommen. Wir sind starke Frauen und wir sind toll, Punkt. Ich sage und schreibe oft “Meine Hübsche” das mache ich, weil ich denke, Jede von uns ist hübsch und Jede von uns bringt andere Voraussetzungen mit und möchte verschiedenes erreichen und das ist auch gut so. Was Dein Weg ist, weiß ich nicht, vielleicht ist es dieser Weg Dein Weg

Heute freue ich mich auf Kitty, eine Kollegin und Freundin, Kollegin, weil wir oft für mein anderes Haarschmuck-Label Kido-design zusammen Foto-Projekte für Brautpaare ausspinnen und umsetzen. Lies hier ihre Geschichte…

Kitty, 2fache Mammi, Ehefrau und Hochzeits-Fotografin, ihre tollen Arbeiten findet ihr hier Kitty-Fried

 

Foto-Credit: Susanne Wysocki, München

Wie schaffst Du es Familie, Job und Deine eigenen kleinen Auszeiten unter einen Hut zu bekommen?

Das geht, wenn auch nicht immer perfekt. Es gibt immer Zeiten, wo eines dieser Dinge zu kurz kommt. Bei mir ist das in der Regel der Sommer, in dem definitiv der Job vorgeht. Was nicht heißt, das alles Andere komplett hinten an steht.

Wir haben zwei Kinder und alle Großeltern wohnen nicht in der unmittelbaren Umgebung. Durch meine Selbständigkeit habe ich aber gewisse Freiheiten oder bin vielleicht etwas flexibler als Frauen, die angestellt sind.

Letztlich steht und fällt alles mit einer guten Organisation und einem Netzwerk, das im Notfall aushelfen kann. Mein Mann und ich stimmen private und geschäftliche Termine, die die ‚Kinderzeiten‘ betreffen, relativ eng miteinander ab, so dass wir schnell Alternativen finden können, wenn sich Termine überschneiden.

Und manchmal lassen wir auch einfach mal Fünf gerade sein – vergessen alle ToDos und machen einfach das, was uns als Familie gut tut. Das sind dann kleine Inseln, in denen alle auftanken können. Zum Beispiel nehmen wir uns in den Sommerferien, trotz Hochzeits-Hochsaison 10-14 Tage Ferien. Das tut allen gut und ist auch unterm Jahr ein guter Ausgleich für stressige Zeiten.

Foto-Credit: Susanne Wysocki, München

 

Wie sieht Deine Auszeit nur für Dich persönlich aus und wann kannst Du sie Dir am besten einrichten?

Ich weiß nicht, ob ich das so nennen würde, aber ich stehe jeden Tag eine gute Stunde vor allen Anderen auf, mache ein kleines Workout, habe das Bad für mich allein und trinke meinen Kaffee allein und in Ruhe. So beginne ich den Tag wesentlich entspannter und mit der Gewissheit auf jeden Fall etwas Sinnvolles getan zu haben 😉

Absoluter Luxus ist es für mich, tagsüber ein Buch zu lesen. Das schaffe ich wirklich nicht oft, aber Sonntags morgens geht es hin und wieder.

 

Stichwort: Body-Balance was bedeutet dies für Dich und wie setzt Du dies für Dich persönlich um?

Body-Balance…hmmm, also ich gehöre definitiv nicht in die Kategorie Mensch, der sich geißelt um absolut gesund zu leben. Eher in die Kategorie ‚Leben und leben lassen‘. Body-Balance ist für mich eine vernünftige Ernährung, die alles in Maßen beinhaltet. Ich verzichte auf nichts so wirklich ganz. Zum Beispiel habe ich schon seit Ewigkeiten nur noch Dinkelmehl im Haus. Allerdings wurden die letzten Weihnachtsplätzchen damit zur absoluten Katastrophe und deswegen werde ich in diesem Jahr dafür wieder umsteigen. 😀

Ich versuche viel Obst und Gemüse in meinen Speiseplan aufzunehmen und mich zu bewegen, ohne dabei fanatisch zu werden. Ich denke, das ist meine Body-Balance.

 

Welche Sportart magst Du und warum?

Ich habe den Cross-Trainer für mich entdeckt. Das kriege ich wunderbar in meinen Tagesablauf integriert und es passt für mich irgendwie: die Bewegungsabläufe, die Erfolgserlebnisse, der Abschalt-Faktor.

Grundsätzlich schwimme ich auch sehr gern, weil es beim Bahnen-zählen den Kopf frei beamed.

Ab und zu lege ich auch das besportiii-Programm ein und merke dann ganz schnell, dass ich es regelmäßiger machen sollte ;))

 

Mama sein und Sport – geht dies für Dich zusammen?

Ja. Wer nicht die absolute Sportskanone ist, ist nie um eine Ausrede verlegen. Ich kenne das! Mamis haben ja auch grundsätzlich genug auf ihren Listen. Bei mir hat es zugegebenermaßen auch länger gedauert, bis ich den optimalen Weg für mich gefunden hatte. Als die Kinder noch Minis waren, bin ich mit anderen Mamis zusammen zum Schwimmen gegangen, aber jetzt finde ich den Rüstaufwand dafür ziemlich hoch und ich bin einfach kein Abend-Sportler. Aber ich denke, dass kann jede Frau für sich herausfinden, zu welcher Tageszeit sie am besten sportelt, ob sie das Haus verlassen will/sollte und was sie dann tut, das ihr gut tut.

Bei besportiii geht es ja auch darum, sich langfristig wohl zu fühlen, etwas für sich zu tun und nicht innerhalb von 8 Wochen in eine bestimmte Größe zu passen oder sich einer Diät zu unterziehen –  was geht für Dich persönlich in die falsche Richtung wenn es um Ernährung und Fitness geht und warum?

Genau das: Kurzfristig auf etwas Hinschuften, sich selbst geißeln und beschwindeln um danach wieder alte Sitten einreißen zu lassen.

Schwache Momente haben wir ja alle mal 😉 bei was wirst Du schwach? Süß oder Herzhaft?

Ohhh, bei vielen Dingen. Aber eher bei süß und dann am Schnellsten bei Dingen, die mit Karamell zu tun haben…

Kurz und knackig:
Duschen oder baden? – Duschen.
Laufband oder Joggen? – Puh, beides bäh.
Frühling oder Sommer? – FRÜHLING!
Smoothie oder Kaffee? – Ein Kaffee ist kein Kaffee!
Cardio oder Bauch/ Beine/ Po? – Gehört beides gemacht.

Liebe Kitty, ich danke Dir sehr für Deine Zeit. ♥ Kirstin

Foto-Credit: Petra Fritzi Hennemann, München

 


Hat Dir das Interview gefallen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Deine

Deine Kirstin Dordan

 

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